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Heidnische Hüte

Schweizer Propaganda verglich Karl den Kühnen oft mit Sultan Mehmed II. – dem Sinnbild des gewaltvollen, ‹fremden› Herrschers.

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Sakrale Siege

Die Eidgenossen hängten im Kampf erbeutete Fahnen in Kirchen auf, wo sie zu quasi-heiligen Gegenständen gemacht wurden.

Jakob
Story aus Banner
Fragile Gewebe

Fahnen zerfallen schnell. Um die Erinnerung an die Trophäen zu bewahren, begannen die Eidgenossen, Kopien anzufertigen.

Jakob
Story aus Banner
Von der Kirche zur Waffenkammer: Hallen der Helden?

Im 16. Jahrhundert verlagerte Zürich seine Fahnen von der Kirche ins Zeughaus, wo sie inventarisiert, ausgestellt und aufbewahrt wurden.

Jakob
Story aus Banner
Nationales Bewusstsein schaffen: Das Museum als Ort der Erinnerung

In den 1880er Jahren brach ein Wettbewerb zwischen Schweizer Städten darüber aus, welche Stadt ein neues nationales Geschichtsmuseum bauen würde, wobei Zürich den Zuschlag erhielt. Der Architekt Gustav Gull entwarf das Schweizerische Nationalmuseum, das 1898 eröffnet wurde. Die burgundische Fahne zog nun vom Zeughaus ins Museum.

Jakob
Story aus Banner
Nationales Fahnenschwingen

Zu bestimmten Momenten der Geschichte wuchs erneutes Interesse an erbeuteten Fahnen, zum Beispiel im 19. Jahrhundert nach der Gründung der Schweiz 1848, wo sie in Festspiele integriert waren.

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Aus einem Schatz wird Geld

Im reformierten Bern wurden konfiszierte Ritualgeräte aus den Klöstern eingeschmolzen, vor allem um Münzen zu prägen.

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Andachtstafel oder Buch?

In der Berner Kunst- und Wunderkammer stellte man die Bildtafel aus dem Frauenkloster als Besitz von Karl dem Kühnen aus.

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Ein Festumzug mit Beutewagen

Umzüge zur Erinnerung an lange vergangene Ereignisse ermöglichten es, Geschichte hautnah zu erleben und Patriotismus zu kultivieren – ein bunter Aufzug mit Kostümen, Imitationen und echten Beutestücken.

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Das Mittelalter als Inspiration

Das Mittelalter erschien während der Industrialisierung als Quelle der gesellschaftlichen Erneuerung. Auch aus erbeuteten Trophäen wurde Kunst.

Jakob
Story aus Mariengürtel
Das fantastische Zelt des Herzogs

Im 19. Jahrhundert wurden an vielen Orten der Schweiz Museen gegründet. Die Burgunderbeute wurde dort auf pompöse Weise neu inszeniert und dazu neu genäht.

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Körper aus Stahl

Markenkleid nach Mass

Eine Krone über «my» und zwei Dachbalken mit Kreuzen über «m» – Zeichen der bekannten Rüstungshersteller Missaglia aus Mailand.

Der Berner Harnisch war einst ein prestigeträchtiges Stahlkleid, wahrscheinlich für einen reichen Adelsmann.

Die vielen Symbole auf dem Berner Harnisch sind Spuren seiner Herstellung in Mailand. Im 15. Jahrhundert waren norditalienische Unternehmerfamilien in der Rüstungsherstellung führend. Für eine besondere Massanfertigung brauchte man nicht nur Geld, sondern auch die nötigen politischen Beziehungen an den Hof des Mailändischen Herzogs.

Der Träger dieser teuren Massanfertigung konnte so alleine schon durch die Markierungen deutlich machen, bei wem er sich dank Beziehungen und Reichtum rüsten konnte.

Die grossen Kacheln an den Ellenbogen schützten diese beweglichen Schwachstellen und waren gleichzeitig Zierde.

Den Körper edel formen

Schlanke Beine, enge Taille, mächtige Schultern – der elegante und doch kraftvolle Körper als Ideal des 15. Jahrhunderts.

Die durch ineinandergeschobene Platten erstaunlich bewegliche Rüstung erhielt ihre Form nicht nur aus funktionalen Gründen, sondern auch, um dem Träger eine als schön empfundene Silhouette zu verleihen.

Trotz der verlorenen Elemente wird auch beim Berner Harnisch die schlanke Taille, die mächtige Kugelbrust und die breiten Schultern deutlich.

Auf dem Gemälde Gemälde des italienischen Malers Andrea Mantegna (1431–1506) ist ein sehr ähnlicher Harnisch in seiner vollständigen Form abgebildet. Die elegante, längliche Gestalt mit breiten Schultern ist hier im Bild noch stärker betont als am stählernen Harnisch selbst.

Der streitbare Heilige Georg war ein beliebtes Motiv, um Rüstungsgestaltung und Körperideale malerisch darzustellen.

Verlorene Ranken

Die Gewalt der Erbeutung entriss den Harnisch aus einem höfischen Umfeld und brachte ihn nach Bern. Der Verlust wird an Spuren am Harnisch selbst deutlich.

In seiner Zeit im Zeughaus wurden die feinen punktierten Linien durch häufiges «Putzen» beinahe ganz weggescheuert. Nur noch an wenigen Stellen fallen bei naher Betrachtung die Verzierungen aus gepunkteten Linien ins Auge.

Besonders erbeutete Objekte verlieren in vielen Fällen ihre ursprüngliche Bedeutung. Am Berner Harnisch wird das an Spuren auf der Oberfläche sichtbar. Feine punktierte Linien verzierten den bläulichen Stahl mit Ranken und Blüten, wie sie bei Hofe auch auf wertvollen Stoffen zu finden waren. Im Berner Zeughaus war die höfische Eleganz nicht mehr zentral. Wie alle Harnische wurde auch dieser regelmässig gebürstet, um den Glanz zu erhalten und Rost zu vermeiden. Die feinen Verzierungen und teilweise auch die Herstellermarken wurden so zunehmend weggeschliffen.

Wertvolle, verzierte Stoffe aus Seide, oft mit Goldfäden durchwirkt, nähten die Erbeuter oft zu prachtvollen Kirchengewändern um. Wie die verzierte Rüstung zeugen sie noch vom vergangenen höfischen Prunk.
Auch die Schmiedemarken sind an einigen Stellen kaum noch zu entziffern. Als veralteter Harnisch verlor seine «Marke» an Bedeutung.

Helden in Stahl

Mit Geschichte rüsten

Im Berner Zeughaus wurde die Berner Rüstung als Stahlkleid des mythischen Stadtgründers inszeniert.

Die Berner Waffenkammer war nicht nur ein Lager für militärisches Material, sondern auch ein Beweis der Macht der Stadt und ein Ort, wo ihre glorreiche Geschichte inszeniert wurde. Erbeutete Trophäen und andere Objekte erzählten mit hölzernen, bemalten Figurinen, Fahnen und Gemälden Geschichten über das gewaltvolle Werden des zeitweise sehr mächtigen Stadtstaates. Berchtold V. spielte als sagenumwobener Stadtgründer eine wichtige Rolle.

Das Berner Zeughaus wurde im 16. Jahrhundert ausgebaut. 1589 datiert der erste Hinweis auf die Inszenierung der Rüstung als Berchtold V.

Im Zeughaus installierten die Berner Herren eine bemalte Holzfigurine Berchtolds und legten ihr die norditalienische Rüstung an. Solche Holzfigurinen standen im Zeughaus an verschiedenen Orten wie kleine Vermittlungsstationen, an denen wichtige Episoden der glorreichen Gründungserzählung mit kriegerischem Pathos inszeniert wurden.

Im Bernischen Historischen Museum wurde die Rüstung zeitweilen auch mit Figurine ausgestellt, um auf die Präsentation im Zeughaus vor der Museumsgründung zu verweisen.

Tierisch starke Bärner

Berchtold V. war durch die Gründungssage immer eng mit dem Bären als symbolisches Tier verbunden – passend zur Rüstung im Zeughaus?

Um der jungen Stadt einen Namen zu geben, liess der Zähringer Herzog Berchtold V. eine Jagd veranstalten. Der erlegte Bär gab so der Stadt ihren Namen. In den zahlreichen Darstellungen dieser Sage durch Chroniken, Lieder und Gemälde erzählten die Berner Herren besonders im 16. Jahrhundert ihre mythische Geschichte. In vielen dieser Darstellungen kommen der Bär und Berchtold gemeinsam vor, oder sie verweisen wechselseitig aufeinander.

Marechets Gemälde erzählten im Ratshaus von der Jagdgesellschaft, die das für Bern namensgebende Tier erlegen sollte – einen Bären.

Schaut man sich die Grand Bascinet – den grossen Helm der Rüstung – an, scheint die Wahl genau dieses Harnisches für Berchtold V. in Verbindung mit dem Bären nicht ganz zufällig.

Das Visier war ausladend und mit Schlitzen und Löchern gespickt, um die Sinneseindrücke während der Schlacht möglichst wenig zu beeinträchtigen.

Die schnauzenähnliche Form war allerdings eine gestalterische Entscheidung und vermittelt nicht zufällig eine tierische Wirkung. Unter den Rüstungen im Zeughaus war der Missaglia-Harnisch mit seinem «Bärenhelm» aussergewöhnlich, und die Wahl gerade dieser Rüstung für den bärenstarken Gründer fiel vielleicht deshalb auf ihn.

Trophäen nur für bärtige Schweizer?

In der Berner Waffenkammer standen Figurinen in alten Rüstungen sinnbildlich für die Herrschaftsstruktur und Vorstellungen von Manneskraft.

Die alten Eidgenossen, die in Schlachten wie jenen der Burgunderkriege siegten, gelten teilweise bis heute als Inbegriff des gottesfürchtigen, bescheidenen, pflichtbewussten Schweizer Mannes. Dementsprechend waren die gerüsteten Figurinen in Zeughäusern, wie jenem in Bern, immer auch Visualisierungen «rechtschaffener», kriegerischer Männer. Sichtbar wird das an der Gestaltung ihrer Gesichter. Die Holz- und Tonmasken der Kriegerfigurinen veränderten sich entsprechend visueller Männlichkeitsvorstellungen – vom eleganten Schnauz des 18. Jahrhunderts bis zum kernigen Bart des 19. Jahrhunderts.

Das 19. Jahrhundert betonte in Darstellungen der mittelalterlichen «Eidgenossen» die männliche Kampfkraft mit viel wilder Gesichtsbehaarung, wie bei diesen Beispielen aus Basel zu sehen ist.

Unterhaltsam grotesk, aber auch etwas furchteinflössend mussten die Kriegerfiguren in den Zeughäusern auf Besucher:innen gewirkt haben. Besucher beschrieben ihre Wirkung in den spärlich beleuchteten Räumen.

Aus Luzern sind ältere Masken aus dem 18. Jahrhundert überliefert – gestaltet gemäss zeitgenössischem Ideal mit elegantem Schnurrbart und feinen Zügen.

Der Zeugmeister führte Besucher:innen durch die Waffenkammer und schmückte die Ausstellungen möglicherweise mit entsprechenden Erzählungen aus.

Breite Schultern, enge Taille – die kraftvolle Silhouette der Missaglia-Rüstung vermittelte im Zeughaus gemeinsam mit bärtigen Figurinen ein ideales Bild der starken, «männlichen» Vorfahren.

Beute rezyklieren

Eine erbeutete Rüstung aus dem 15. Jahrhundert soll Berchtold V. gehört haben? Diese spätere Wiederverwertung erscheint aus heutiger Perspektive fragwürdig…

Um 1191, zur Zeit der sagenumwobenen Gründung von Bern, war der Plattenpanzer in dieser komplexen Form noch nicht erfunden.

Dem erbeuteten Harnisch eine völlig neue Geschichte anzuhängen, war für die Berner im 16. Jahrhundert eine sinnvolle Verwertung einer alten Rüstung. Militärisch konnte man sie nicht mehr verwenden. Einst ein luxuriöser Harnisch eines wahrscheinlich burgundischen oder savoyischen Adeligen, war sie unter den Trophäen und eigenen Rüstungen und Waffen im Zeughaus ein seltenes Stück, aber eines ohne Geschichte. Damit bot er sich an für die Ausstattung der Berchtold-Figurine. Diese historische Überschreibung gehört also zur Geschichte des Harnisches und ist mehr als nur eine «falsche» Zuschreibung.

Gemeinsam Triumphieren

Aus Altem und Neuem wird Geschichte

In Bern wurde Geschichte immer wieder in Strassenumzügen inszeniert. Kostüme bestanden aus tatsächlichen Trophäen und vielerlei Nachbildungen.

Die Gründungsfeier 1791 ist ein gut dokumentiertes Beispiel für solche Umzüge. In vier Akten sollte die Stadtgeschichte aufgeführt werden. Berchtold V. als Stadtgründer führte den ersten Zug an. Die Burgunderkriege mit vielerlei echten und weniger echten Beutestücken war der letzte Akt. Belegt ist, dass Zeughäuser Rüstungen und andere Objekte für die historische Ausstattung der Darstellenden lieferten.

Ein Entwurf für die «Leibgarde» Berchtolds V. in einem Festumzug des 18. Jahrhunderts – fantasievoll gerüstet und mit prächtigem Helmbusch geschmückt.

Wie politisch aufgeladen solche Festumzüge sein konnten, wird daran deutlich, dass die Feier 1791 aufgrund der revolutionären Spannungen schliesslich abgeblasen wurde. Die alten Kriegshelden konnten in dieser Zeit nicht nur als konservatives Argument für die alte Herrschaft der eidgenössischen Orte aufgefasst werden, sondern auch als Ruf nach Reformen. Ob der Missaglia-Harnisch als Berchtolds Rüstung aus dem Zeughaus in Umzügen wie jenem von 1791 Verwendung fand, ist unklar. Spuren im Stahl legen es aber nahe.

Auf dem Kamm des Helmes findet sich ein nicht gerade sorgfältig gebohrtes Loch…

Verlorene Herkunft

Ohne Namen

Einige Objekte aus der Burgunderbeute haben tatsächlich keine lückenlos geklärte Herkunft. Auch der Weg des Harnisches nach Bern liegt im Dunkeln. Die Beutegeschichte ist lediglich eine begründete Annahme.

Der Berner Harnisch galt lange als «Berchtold-Harnisch». Tatsächlich kam er aber mit grosser Wahrscheinlichkeit als Kriegsbeute aus den Burgunderkriegen nach Bern. Sein Ursprungskontext wurde bis auf wenige Spuren ausgelöscht. Neben den Herstellermarken aus Mailand und seiner um 1450 typischen Form verrät nur noch eine fragmentarische Inschrift – versteckt auf der Lippe einer Armöffnung – wer der einstige reiche und stilbewusste Besitzer wohl war.

Hergestellt in Mailand um 1450, erkennbar an Schmiedemarken und der typischen Form, war dieser Rüstungstyp besonders unter savoyischen Adeligen beliebt – Verbündeten Burgunds im Kampf gegen die Berner und ihre Mitstreiter in den Burgunderkriegen. Deshalb kommt aus heutiger Sicht sowohl eine burgundische als auch eine savoyische Herkunft des Harnisches in Frage.

Spuren der Gewalt

Scharten in der Kante der rechten Armkachel sind wahrscheinlich verbleibende Spuren des Kampfes auf dem Schlachtfeld und im Turnier.

Die Kampfspuren erinnern daran, dass eine Rüstung mit Gewalt verbunden bleibt, auch wenn der Berner Harnisch die allermeiste Zeit seiner Geschichte abseits vom Schlachtfeld glänzte.

Im 15. Jahrhundert war der Berner Harnisch noch tatsächlich im Einsatz – die Scharten zeugen wahrscheinlich davon. Im Berner Zeughaus verlor er als Objekt einer Geschichte seine schützende Aufgabe im Kampf. Gemeinsam mit anderen Trophäen und altem Kriegsmaterial verkörperte er stattdessen während Jahrhunderten eine Geschichte Berns, die auf gewaltsamer Expansion beruhte und spätere Kriege sowie Herrschaft rechtfertigte. Während er also nicht mehr im Kampf eingesetzt wurde, blieb er doch mit der militärischen Inszenierung der Stadt Bern verbunden. So rechtfertigte der Triumph früherer Siege die Herrschaft und Kriege der jeweiligen Gegenwart.

Zerstörter Mythos

Geschichte wird immer wieder neu evaluiert und geschrieben. Auch der «Berchtold-Harnisch» wurde schliesslich vom Mythos getrennt.

Im Zuge der Gründung spezialisierter Museen während des 19. Jahrhunderts kamen auch die alten Waffenbestände aus dem Zeughaus Bern in eine vereinte historische Sammlung. Der erste Direktor des Historischen Museums in Bern widmete sich den alten Sammlungen. Sein Katalog bricht mit dem alten Mythos der Berchtoldrüstung.

Eduard von Rodt war selbst Teil der alten Elite des Stadtstaates Bern. Im neuen Nationalstaat blieben viele Vertreter aus solchen Familien federführend im Umgang mit dem nationalen Kulturerbe.

Der Harnisch wurde durch Vergleiche und genaue Betrachtung als Werk der Mailänder Plattner Missaglia um 1450 erkannt und seiner mythischen Verbindung zum Stadtgründer Berchtold V. entledigt. Seine lange Rolle als Berchtold-Rüstung wurde dadurch verdrängt und der kunsthistorisch-wissenschaftlichen Suche nach dem «eigentlichen Ursprung» von Sammlungsobjekten den Vorrang gegeben.

Altes Eisen im Depot

Im Kontext der Nachkriegszeit und im Lichte vertiefter historischer Forschungen wurde ein grosser Teil des alten Kriegsmaterials ins Depot verbannt. Nicht so der Missaglia-Harnisch. Einzelne, aussergewöhnlich kunstfertige und seltene Rüstungen fanden unter anderen Vorzeichen Platz in den Vitrinen.

Für das stille Heldenheer aus Stahl gab es in den gewandelten Ausstellungen seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts keinen Platz mehr. Die martialische Vergangenheit musealer Sammlungen geriet damit in den Hintergrund. Eine Ausnahme bildet Solothurn, wo bis heute das alte Zeughaus die historische Rüstungs- und Waffensammlung in ihrer Menge präsentiert und an ihre frühere Bedeutung erinnert.

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